ODE AN ES

Anfang ohne Sinn
Es ist so nett adrett,
nett adrett wie ein schönes Bett,
ich frag mich, ob Gott mich rett’,
wenn er es tät‘,
wäre es nett.

Die Idee melancholischer Trauer auf us
Es ist nur ein dunkler Fluss,
es manchmal nur ein Kuss,
es verloren in großem Verdruss,
es ist Wert, daß man macht dafür Schluss.
Ist es Muss?

Der Einschub
Glanzlos sind die Wolken,
wie sie am Himmel hängen,
und mich erinnern an Dinge,
die ich einst haben wollte und nie bekommen werde.

Das Ende?
Ist es wirklich oder gar wichtig,
ist es ganz und gar nicht nichtig,
schafft es Freude oder Trauer,
vielleicht schafft’s nur Kummer ganz auf Dauer.

Das Ende.
Was es ist, das weiß man nicht,
denn für jeden ist’s verschieden,
ist es manchmal auch recht schlicht,
hofft ein jeder, es zu kriegen.

Nachwort
Gewidmet ist dies all den Seelen,
die sich tagtäglich furchtbar quälen.
Mit Liebe, Freude, Hass und Trauer,
stehen sie allein in einsam‘ Regenschauer.